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Die Räucherkate, 1767 gebaut, ist das älteste
Gebäude im Ortsteil Raisdorf. Die Kate wurde 1968 unter
Denkmalschutz gestellt.
Bis zum Erwerb durch die Gemeinde Raisdorf 1974, war die
Kate im Besitz der Familie Leptien.
Früher wurde hier Schinken geräuchert und in einem
nebenstehenden Gebäude zu den Bahngleisen hin, ging der
Stellmacher Bartsch seinem Handwerk nach.
In dem kleinen weißen Haus (heute knallgelb) links
von der Räucherkate befand sich das Geschäft der
Schlachterei Wieser. Fleischwaren wie Schinken und Wurst
wurden nebenan in der Räucherkate geräuchert.
Auch nach dem Erwerb durch die Gemeinde wurde ein Teil
der Kate noch zum Räuchern benutzt, bis der Betrieb ganz
eingestellt wurde.
Der alte Eingang zur Bahnhofstraße hin ist heute
verschlossen. Die Räumlichkeiten des Standesamtes sind
von der großen stirnseitigen Tür zugänglich.
Am 19.9.1995 brannte das Haus durch Brandstiftung bis
auf die Grundmauern nieder und wurde danach aber wieder originalgetreu
aufgebaut.
Später wurde der Bauerngarten, der sich
auf der Rückseite des Rathauses befand aufgelöst und auf
der Rasenfläche neben der Räucherkate, die im obigen
Bild noch zu sehen ist, neu angelegt.
Heute wird die Räucherkate hauptsächlich als Standesamt
genutzt und ist damit weit über Raisdorf hinaus bekannt
und beliebt. Zusätzliche Räume stehen für kulturelle
Veranstaltungen und Versammlungen zur Verfügung.
Standesamt / Räucherkate (Hochzeitskate) - Bahnhofstrasse 1
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